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Kaarst - Stadt auf der Überholspur

Wer Kaarst bislang nur als idyllische Wohn-Stadt im Umfeld von Düsseldorf wahrgenommen hat, dürfte beim Blick auf die ökonomischen Daten erstaunt sein. Die Stadt präsentiert sich als wachsender Wirtschaftsstandort mit Unternehmen, die optimistisch in die Zukunft blicken. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Von solchen Steuer-Daten träumt man in anderen Kommunen: Hat Kaarst 1998 noch 6,8 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen verbucht, waren es im vergangenen Jahr rund 23 Millionen Euro. Steuern, die die ansässigen erfolgreichen Unternehmen erwirtschaftet haben – offenbar geht es der Wirtschaft sehr gut. Die Kommune mit rund 42.000 Einwohnern vermarktet sich daher selbst als „Erfolgsstandort“.

„Kaarst verbindet die Vorteile attraktiver Arbeits-, Geschäfts- und Dienstleistungszentren mit naturnahen, hochwertigen Wohnquartieren“, begründet Bürgermeister Franz-Josef Moormann die günstige Entwicklung. Die städtische Wirtschaftsförderung unterlegt dies mit harten Zahlen und starken Argumenten: Die Arbeitslosenquote liegt unter fünf Prozent und damit unter dem Durchschnitt. Wenn Betriebe neue Mitarbeiter suchen, finden sie in Kaarst überdurchschnittlich viele gut qualifizierte Fachkräfte.

Das belegen die Pendlerzahlen. Deutlich mehr Menschen fahren zur Arbeit in die Ballungszentren, als umgekehrt Beschäftigte nach Kaarst kommen. Das heißt: Wenn Unternehmen expandieren oder sich neu ansiedeln und Mitarbeiter suchen, dürfte sicherlich manch ein interessanter Kandidat bereits sein, für einen attraktiven Job und kürzere Arbeitswege die Stelle zu wechseln.

Das Leben in Kaarst wird allemal als spannend und hochwertig gewertet. Die Stadt punktet mit ihrer Naturnähe, aber auch mit kulturellen Veranstaltungen. Ein Beispiel: Im September lockt das Stadtfest „Kaarst total“ mittlerweile zigtausend Besucher an. Sehr gut angenommen werde die neue Stadtmitte, sagt Wirtschaftsförderer Dieter Güsgen. Das Ensemble mit Rat- und Bürgerhaus, Geschäftszentrum und Stadtgarten mit kleinem See ist für seine Architektur ausgezeichnet worden.

So verwundert es nicht, dass sich in der Stadt gut situierte Familien wohlfühlen. Sie verfügen über eine überdurchschnittliche Kaufkraft (2010 lag die Kennziffer dafür bei 118,5, in NRW bei 102, für Deutschland bei 100). Entsprechend gut ist der Handel in Kaarst aufgestellt. Das Segment beschreibt Güsgen als inhabergeführt und hochwertig. Neben dem Einzelhandel sind in der Stadt aber auch der Großhandel und die unternehmensbezogenen Dienstleister stark.

Als einer der wichtigsten Standortvorteile gilt die günstige Verkehrslage. Kaarst liegt nahe an den Ballungszentren; gleich zwei wichtige Autobahnen verbinden die Stadt mit der Welt. Der Düsseldorfer Flughafen liegt nur 17 Kilometer entfernt – näher als manch ein Standort in der Landeshauptstadt selbst. Der öffentliche Nahverkehr wurde durch die Regiobahn bereichert. Die Stadt tut darüber hinaus einiges, greift den Unternehmen unter die Arme und berät zum Beispiel bei Erweiterungsplänen oder der Suche nach neuen Standorten. Die Firmen schätzen den Service der Wirtschaftsförderung und bewerten sie entsprechend positiv.

Kaarst rüstet sich für weiteres Wachstum

Mittelständler, aber auch Weltunternehmen schätzen die Standortvorteile, die Kaarst bietet. Die Wirtschaft wächst, die Betriebe benötigen immer wieder neue Flächen, weitere Unternehmen siedeln sich an. Die Stadt greift die dynamische Entwicklung auf, stellt neue Gewerbeflächen bereit und modernisiert bestehende Areale.

Viele Unternehmen aus den Bereichen Handel und unternehmensnahe Dienstleistungen schätzen den Standort Kaarst, darüber hinaus aber auch globale Firmen. Der französische Kosmetik-Hersteller L'Oreal zum Beispiel betreibt ein Logistikzentrum. Viele Arbeitsplätze stellen auch der US-Anlagenbauer Parker Hannifin und der Massivhaus-Hersteller Viebrockhaus.

Bekannt ist der Name Kaarst aber vor allem durch das Möbelhaus Ikea. Rund zwei Millionen Kunden besuchen jedes Jahr das Einrichtungshaus. Das schwedische Unternehmen, in dem schon jetzt 300 Menschen Arbeit finden, will nun expandieren. Die Stadt nutzt die Gelegenheit und entwickelt seine Gewerbegebiete weiter.

Ikea will sich als Anker-Investor im Gewerbegebiet „Kaarster Kreuz“ ansiedeln. Das Gebiet soll sich räumlich ausdehnen. „Wir erstellen gerade die Rahmenplanung 'Kaarster Kreuz'“, erläutert Dieter Güsgen von der städtischen Wirtschaftsförderung. Das neue Teilareal „Hüngert II“ umfasst brutto rund 50 Hektar; damit verdoppelt sich die Fläche am Kaarster Kreuz. Ikea will den östlichen Bauabschnitt mit bis zu 12 Hektar besiedeln.

„Die Ausweisung der neuen Flächen bietet die Chance, eine nachhaltige und ganzheitliche Neuordnung des Gesamtgebietes 'Kaarster Kreuz' anzustoßen“, sagt Güsgen. Erfahrungsgemäß würden mehr als die Hälfte von Gewerbeflächen, die Kaarst neu plant, von bereits ansässigen Unternehmen nachgefragt – eine Konsequenz des stetigen Wachstums der Unternehmen und ein weiterer Beleg für die Wirtschaftskraft des Standorts.

Im Zuge der Planung soll das Gewerbegebiet auch durch eine neue Straßenführung und eine Überbrückung der zur Stadt führenden Verkehrsachse besser angebunden werden.

Insgesamt verfügt Kaarst derzeit über Netto-Gewerbeflächen von rund 100 Hektar, die fast komplett vergeben sind. Die Stadt erachtet die Erweiterung daher als dringend notwendig, damit die Kaarster Wirtschaft ihre Expansionspläne umsetzen kann. „Bestandsförderung ist die wichtigste Aufgabe der Wirtschaftsförderung“, erklärt Güsgen.

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